Drei Acker voller Möglichkeiten
Ob Gemüseanbau mit Schulklassen, klimafitte Sorten oder Aquaponik im Kreislauf: Unsere Versuchsflächen verbinden Praxis, Forschung und Bildung für eine nachhaltige Landwirtschaft von morgen.

Versuchsfläche 1
Ebbs
Neue Kulturen im Praxistest
Auf der Versuchsfläche in Ebbs testen wir im kleinen Rahmen neue klimaresistente Kulturpflanzen und sammeln erste Erkenntnisse für die Landwirtschaft der Zukunft.

Versuchsfläche 2
Schwoich
Alternative Wege für die Landwirtschaft
In Schwoich erforschen wir alternative Kulturpflanzen, Anbaumethoden und Fruchtfolgen, um die Landwirtschaft widerstandsfähiger gegenüber dem Klimawandel zu machen.

Versuchsfläche 3
LLA Weitau
Lernen, forschen & gemeinsam gestalten
Die LLA Weitau ist unser Lern- und Forschungsstandort. Hier werden Schülerinnen und Schüler aktiv in die Arbeiten am Acker eingebunden und erleben Landwirtschaft der Zukunft direkt in der Praxis.


Es ist unglaublich, welche Vielfalt und neuen Anbaumethoden hier getestet werden. Ein wirklich tolles Projekt.
Andreas Duregger, akad. BT
Wirtschaftsberater, Bäuerinnen bei Bezirkslandwirtschaftskammer Kufstein
Bezirksgeschäftsführer der JB/LJ Ebbs

🌰 Esskastanien in Tirol? Ja!
Auf unserer Versuchsfläche in Ebbs entwickeln sich die Esskastanien prächtig – und die ersten Fruchtstände sind bereits gut zu erkennen.
Die Esskastanie gilt als wärmeliebende Kultur und könnte mit den steigenden Temperaturen künftig auch im Tiroler Unterland an Bedeutung gewinnen. Deshalb beobachten wir ihre Entwicklung ganz genau und sammeln wertvolle Erfahrungen unter den klimatischen Bedingungen unserer Region.
Noch ist Geduld gefragt, denn bis zur Ernte dauert es noch einige Zeit. Doch schon jetzt zeigt sich: Neue Kulturen verdienen eine Chance – und manchmal wachsen sie näher, als man denkt.
Wir sind gespannt, wie sich die Esskastanien in den kommenden Wochen weiterentwickeln werden.
Mit Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union.
🌱 Save the Date: Grünland, Boden und Klimawandel
Wie können Grünlandflächen widerstandsfähiger gegenüber Trockenperioden werden? Und welche Rolle spielt dabei der Boden?
Diesen Fragen widmet sich am 25. September 2026 ein spannender Workshop des Climate Change Centre Austria (CCCA) an der Universität Innsbruck. Im Mittelpunkt stehen die Auswirkungen des Klimawandels auf Grünlandstandorte sowie mögliche Anpassungsmaßnahmen für die landwirtschaftliche Praxis.
Eingeladen sind Landwirt, Berater, Forschende und alle, die sich für nachhaltiges Grünlandmanagement und Bodenschutz interessieren.
📅 25. September 2026
📍 Universität Innsbruck
Eine interessante Gelegenheit, Wissenschaft und Praxis zusammenzubringen und gemeinsam über die Landwirtschaft der Zukunft zu diskutieren.
Mit Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union. @climatechangecentre.austria
Im Vergleich zu Juni hat sich der Popcornmais entwickelt – Kolbenansatz und Untersaat nun bereits gut etabliert @llaweitau
🌱 News aus der LLA Weitau @llaweitau
Die Hitzetage Ende Juni waren auch für unsere Versuchsflächen eine echte Herausforderung. Umso mehr freuen wir uns: Alle Kulturen haben die hohen Temperaturen gut überstanden und entwickeln sich weiterhin sehr erfreulich.
Gerade im Tiroler Unterland zeigen sich immer häufiger längere Hitze- und Trockenphasen. Deshalb beobachten wir genau, wie sich die verschiedenen Kulturen unter diesen Bedingungen bewähren und welche Sorten das größte Potenzial für unsere Region haben.
Jeder Entwicklungsschritt liefert wertvolle Erkenntnisse für eine klimafitte Landwirtschaft in Tirol – und die bisherigen Ergebnisse stimmen uns optimistisch.
Mit Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union.
Aquaponik – ein Kreislauf zwischen Fisch und Pflanze
Wir waren heute zu Gast am Lärchenteich in Hopfgarten und durften ein spannendes Interview mit Christina und Andrea von den @jblj_hopfgarten und Lukas Grießer von @aqua_tirol zum Thema Aquaponik führen.
Vielen Dank für den Einblick in euer Projekt „Wenn Fische Gärtner sind“ sowie Lukas und Natalie Grießer für die ausgezeichnete fachkundige Betreuung! Das Projekt wurde im Zuge des heurigen Bezirksprojektes der JB/LJ Bezirk Kitzbühel „Lebensraum erhalten, Heimat gestalten“ umgesetzt und ist ein Vorzeigebeispiel, wie alternative Anbaumethoden ohne Dünger und mit geringem Wasser- und Bodenverbrauch möglich sind – im natürlichen Kreislauf zwischen Pflanzenbau und Fischzucht – regional und nachhaltig.
Von der Aquaponik Anlage auf den Teller – die wunderbaren selbst gezüchteten Salate und Afrikanischen Welse wurden im Zuge der Abschlussveranstaltung serviert.
Einblicke in das Interview folgen in Kürze!
Bleibt gespannt und macht euch bereit selbst eine Aquaponik Anlage zu bauen! Nachmachen und regional produzieren gewünscht!
#aquaponik #regional #klimafit #jblj_hopfgarten






